Westfalenstraße – Besserer Schutz für Fußgängerinnen und Fußgänger gefordert

Westfalenstraße FußgängerBeliebt ist die Westfalenstraße in Rath als Einkaufsstraße für den täglichen Bedarf. Sie gehört zu den zehn Straßen in Düsseldorf, auf denen die meisten Menschen zum Einkaufen unterwegs sind.

Immer Menschen nutzen  die Anbindung an den öffentlichen Personennachverkehr (3 Haltestellen!), um aus den alten und neuen Wohnquartieren zur Arbeit und Schule zu kommen.

Die Westfalenstraße, vom Hülsmeyerplatz blickend, hat drei sehr unterschiedliche Bereiche:

  • Im Teil 1 eine Einbahnstraße mit Tempo 30, Bahnverkehr und barrierefreier Haltestelle.
  • Im Teil 2 eine Einkaufsstraße mit Bahnverkehr und barrierefreier Haltestelle in der Höhe In den Diken, aber mit Parken in der zweiten Reihe, zugeparkten Fahrradwegen und zugeparkten Straßenquerungen.
  • Im Teil 3 eine Straße mit Bahnverkehr und barrierefreier Haltestelle und neu als Zufahrtsweg über die Wahlerstraße zum ISS-Dom und Autobahn, seitdem die U71 und die 701 nicht mehr am S-Bahnhof Rath endet.

Was ist diese Straße verkehrstechnisch?

Anliegerstraße – Zufahrtsstraße – Einkaufsstraße ?

Wie auch immer, fest steht: Mit der aktuellen Verkehrssituation sind die Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, am meisten gefährdet.

Die SPD in der Bezirksvertretung 6 fordert deshalb:

Tempolimit  30 auf der gesamten Westfalenstraße und einen sicheren Fußgängerübergang in Höhe der Rotdornstraße, bestenfalls mit Ampel als sicherste Variante für alle Verkehrsteilnehmenden.

2 Replies to “Westfalenstraße – Besserer Schutz für Fußgängerinnen und Fußgänger gefordert”

  1. Guten Abend, ich freue mich, dass Sie sich mit diesem Thema befassen. Bisher hat das so richtig niemand auf dem Schirm. Ich habe Monate gebraucht mit vielen Mails, um der Rheinbahn zu verdeutlichen, dass die Wartebank Rath Mitte S, Richtung Innenstadt ein Witz ist verglichen mit den komfortablen Wartehäusern Richtung Messe. Da wir in Rath wohnen und nicht so wichtig sind wie die Messebesucher bekamen wir nach vielem Hin und Her eine zusätzliche (ausrangierte) Bank ins Freie gestellt vor Möbel Kienen.
    Vor Jahren habe ich ein Workshop besucht im Bez. 1. Es war eine Dane von der städtischen Verwaltung anwesend, die für die Gestaltung der Plätze in der Stadt Verantwortung hat. Ich sprach sie in der Pause auf den Hülsmeyer Platz an. Sie sagte mir, das sie den Platz nicht kennt. Die Begründung: Sie sei Radfahrerin, bis dahin hätte sie sich noch nicht bewegt. Den Namen der Person gebe ich gern im persönlichen Kontakt weiter.
    Wir sind Rathausfern! Damit hat man sich zu begnügen, nur Steuern zahlt man wie alle anderen. Ich wünsche viel Glück für alles, was längst überfällig ist.
    Susanne Enechukwu
    D-Zug-Siedlung

  2. Als Seniorenrat im Stadtbezirk habe ich dieses Ansinnen schon unterstützt, nicht nur im Ortsverein sondern auch in der BV. Ich weiß das diesnicht nur für Senioren, sodern auch für Behinderte und Kleinkindeltern wichtig ist.

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