SPD Ratskandidierende besuchen Seniorenzentrum

Zanda Martens, Peter Rasp und Detlef Richter im Gespräch vor Ort

Auf einen Killepitsch! Stoßen wir auf unsere Senior*innen an! Hä! Was soll das denn?

Nun, wir konnten heute die Seniorenresidenz Zum Königshof in Unterrath besuchen und saßen gemeinsam draußen in der frischen Luft bei Kaffee und Keksen. Viel über uns wollten wir gar nicht erzählen. Wir haben den Bewohner*innen aufmerksam zugehört, was IHNEN am wichtigsten ist! Das, was wir am häufigsten hörten, stand gar nicht auf unserer Bodenzeitung, die wir für unsere Aktion „Gut leben im Alter“ vorbereitet hatten: Zeit! Nicht die eigene, davon haben viele gefühlt schon viel zu viel am Tag. Aber die Zeit für das Pflegepersonal, die fehle an allen Ecken und Enden.

Dass den Älteren jemand mal in Ruhe zuhören kann, ohne Hektik mit ihnen Kaffee trinkt… oder eben gerne auch mal einen Killepitsch. Und sie Spaß haben, wie damals in der Altstadt. Dafür braucht man aber viel mehr Personal. Und nicht nur Planstellen auf dem Papier, sondern echte Menschen, die diese schwere, aber gesellschaftlich unglaublich wichtige Arbeit machen. Diese systemrelevanten Menschen sollten dann aber nicht nur beklatscht, sondern müssen auch ordentlich bezahlt werden. Die Arbeitsbedingungen im Seniorenzentrum am Königshof regelt ein Tarifvertrag. Gut und richtig so! Über mehr Personal würden sich sowohl die Senior*innen als auch die Beschäftigten sehr freuen! Altenpflege ist und bleibt öffentliche Daseinsvorsorge, noch mehr Altenpflegeheime müssen kommunal geführt werden.

WIR wollen sicherstellen, dass die Senior*innen menschenwürdig, gut gepflegt und versorgt leben, dass unsere Held*innen des Alltags laut werden, dass sie fair entlohnt werden und die sozialen Berufe endlich den Wert in der Gesellschaft haben, den sie verdienen. Damit wir alle auch im Alter in Düsseldorf wohnen und Nachbarn bleiben können! Dies müssen unsere Alten uns allen in einem Sozialstaat wert sein!

Fotos: Reinhard Röseler

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