Infektionsschutz in Rheinbahnbussen – Unwichtig ?!

Nachfolgenden offenen Brief hat Dorothea Düsedau (Vorsitzende des SPD Ortsverein Düsseldorf- Stadtbezirk 6) an den Vorstand der Rheinbahn AG gesendet. 

 

Offener Brief an den Vorstand der Rheinbahn AG


Sehr geehrte Damen und Herren,
ganz Düsseldorf ist im Lockdown, um die Infektionszahlen mit Covid-19 zu reduzieren.
Überall werden Kontakte reduziert bis in den privaten Bereich, aber für die Nutzung der Busse
in Düsseldorf gilt das nicht, wie ich erleben musste.
Bei der gestrigen Nutzung eines Busses der Linie 730 wurde nur die vordere Tür geöffnet und ich musste mein Ticket auch auf den Scanner legen.
Vor mir und nach mir haben viele Menschen ihr Ticket auf den Scanner gelegt.
Gestern war die Schlange der Menschen die einsteigen wollten übersichtlich, doch was ist morgen, wenn wieder viele zur Arbeit fahren müssen?
Ja, es gibt es einen Spuckschutz für die Fahrerinnen, das ist auch gut so. Aber was ist mit dem Infektionsschutz der Fahrgäste? Außerdem frage ich mich, ob die Rheinbahn der Auffassung ist, dass Busnutzerinnen unehrlicher sind, als Bahnnutzerinnen. In keiner Bahn, ob Straßen-, U-Bahn, – Stadtbahn oder S-Bahn müssen die Nutzerinnen beim Einstieg ihr Ticket nachweisen, nur in den Bussen.
Ich bin mehr als irritiert, ich bin entsetzt!
Ich bitte um Stellungnahme.
Ich erwarte, dass Sie dafür sorgen, dass die Busfahrer*innen in diesen Zeiten angewiesen werden auf die Prüfung der Fahrscheine zu verzichten und alle Türen öffnen.


Mit vielen Grüßen

Dorothea Düsedau
Vorsitzende des SPD Ortsverein Düsseldorf- Stadtbezirk 6

Erste Reaktionen gibt es bereits. So dieser Bericht der Westdeutschen Allgemeine Zeitung (WAZ)

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